Internet Sucht
Das Internet wird immer mehr zur Sucht. Vor allem bei Kindern und Jugendlichen ist das ein aktuelles Phänomen. Da das Thema insgesamt noch wenig erforscht ist, spricht man auch von Internet-Abhängigkeit. Bei Internetsucht besteht ein zwanghafter, exzessiver Drang zum surfen, chaten, downloaden, spielen oder anderen Aktivitäten im Netz. Als Internetsüchtig gilt, wer pro Woche mehr als 35 Stunden online ist. Die süchtige Person verliert dabei die Kontrolle über die online-Zeit. Wie bei anderem Suchtverhalten auch verheimlicht der Internetsüchtige meist seine Abhängigkeit und flüchtet sich in Ausreden, wenn er darauf angesprochen wird. Die Süchtigen selbst nehmen ihre Sucht auf die leichte Schulter, wollen sie nicht wahrhaben oder ignorieren ihr Problem einfach. Wenn zum Beispiel mal der PC kaputt ist oder die Verbindung nicht funktioniert, kommt es zu Entzugserscheinungen. Das sind unter anderem Depressionen, Nervosität, Langeweile, Reizbarkeit oder auch Faulheit. Bei manchen scheint das Leben sogar ohne Internet sinnlos zu sein und sie wissen ohne es nichts anzufangen. Denn das reale Leben ist ihnen zu langweilig. Hier müssten sie der Realität ins Auge sehen. Das allein ist für viele Internetsüchtige schon zu viel. Die Konsequenz übermäßigen Internetkonsums ist meist der Verlust des Bezuges zur Realität. Somit ist Isolation die logische Konsequenz
Tags: Internetsucht; sucht; Internet